Bundeskanzlerin lobt Engagement der Feuerwehr

DFV-Präsident Kröger: „Zeitgemäße Ausrüstung für Einsatzkräfte wichtig!“

Berlin/Bonn – „Sie leisten Großartiges und packen da an, wo es nötig ist – ohne Sie ist kein Staat zu machen! Gut zu wissen, dass es Sie gibt.“ Bundeskanzlerin Angela Merkel lobte heute bei einem Treffen mit Ehrenamtlichen in Bonn das Engagement der Einsatzkräfte von Feuerwehr, Technischem Hilfswerk und Hilfsorganisationen: „Das ehrenamtliche Engagement ist die tragende Säule des Zivil- und Katastrophenschutzes – ohne dieses wäre keine flächendeckende Versorgung möglich.“

Als Reaktion auf das bundesweite Engagement während des Hochwassers im Sommer 2013 traf die Bundeskanzlerin im Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) auf Männer und Frauen, die sich für die Bevölkerung einsetzen – darunter auch neun Angehörige Freiwilliger Feuerwehren aus Nordrhein-Westfalen. Diese präsentierten die Einsatzmöglichkeiten eines Löschgruppenfahrzeuges für den Katastrophenschutz (LF KatS).

Hans-Peter Kröger, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), freute sich über das Interesse der Bundeskanzlerin an den Möglichkeiten des Katastrophenschutzes. „Die Anerkennung ihrer Leistung ist wichtig für die Motivation unserer ehrenamtlichen Einsatzkräfte“, erklärte Kröger. Gleichzeitig drückte er seine Sorge darüber aus, in welchem Umfang sich der Bund künftig engagieren wird: „Man muss nicht nur ein gutes Klima für die Helferinnen und Helfer schaffen, sondern ihnen auch zeitgemäße Ausrüstung an die Hand geben!“, betonte der DFV-Präsident.

Aktuell steht die finanzielle Beteiligung des Bundes bei Fahrzeugbeschaffungen für den Katastrophenschutz zur Debatte. Im Kern geht es um die fortlaufende Erneuerung der rund 1.400 Löschfahrzeuge und Schlauchwagen im Zivilschutz. Die kommunalen Feuerwehren sind mit 1,02 Millionen ehrenamtlichen Einsatzkräften die Basis des Katastrophenschutzes sowie des erweiterten Katastrophenschutzes im Zivilschutz.

Information für die Presse: Gerne vermitteln wir Ihnen ein Interview mit DFV-Präsident Hans-Peter Kröger. Bildmaterial der Veranstaltung wird unterwww.feuerwehrverband.de/bilder zur Verfügung gestellt.

 

Quelle: DFV-Presseberichte

Mit 112-Tag für europaweiten Notruf werben

Nur 17 Prozent der Bevölkerung in Deutschland kennt einheitliche Nummer


Berlin – Ob Feuer in Finnland oder Unfall in Ungarn: Der Notruf 112 ist in Europa der einheitliche und direkte Draht zu schneller Hilfe. Die Telefonnummer 112 ist mittlerweile in allen Staaten der Europäischen Union die Nummer in Notfällen. Auch in sämtlichen Handynetzen verbindet 112 mit der zuständigen Notrufzentrale.

Jedoch wissen nur 17 Prozent der Menschen in Deutschland, dass die 112 nicht nur im eigenen Land, sondern überall in der Europäischen Union (EU) Hilfe bringt. Damit liegt die Bundesrepublik in der Eurobarometer-Umfrage weit hinter dem EU-Durchschnitt von 27 Prozent – nur in Großbritannien (13 Prozent), Griechenland (sieben Prozent) und Italien (fünf Prozent) ist die Kenntnis geringer. Der Anteil der Bevölkerung in Deutschland, die die 112 als europaweiten Notruf identifizieren kann, ist im Vergleich zu 2008 lediglich um fünf Prozentpunkte gestiegen. 

Zum sechsten Mal gibt es nun am 11. Februar den „Europäischen Tag der 112“, um die einheitliche Notrufnummer besser bekannt zu machen. Hierzu gibt es zahlreiche Veranstaltungen von Institutionen und Organisationen, darunter auch Aktionen von Feuerwehren. Folgende Punkte stehen hierbei im Mittelpunkt des Interesses:

  • Der Hintergrund: Die Europäer sind aus beruflichen oder privaten Gründen immer häufiger in anderen Ländern der EU unterwegs, weshalb eine EU-weit einheitliche Notrufnummer sehr sinnvoll ist. So müssen die Bürger sich statt mehrerer Notrufnummern nur noch die 112 merken – und bekommen überall adäquate Hilfe!
  • Der Anruf: Die Notrufnummer 112 kann von überall her erreicht werden: Egal ob Festnetz, öffentliches Telefon oder Mobiltelefon. Beim Handy muss allerdings eine SIM-Karte eingelegt sein. Seit Inkrafttreten dieser Vorschrift im Sommer 2009 hat sich das Aufkommen der vorsätzlichen Fehlanrufe in den Leitstellen enorm verringert.
  • Die Kosten: Das Gespräch über die Notrufnummer ist immer kostenlos!
  • Die Antwort: Wer bei der 112 ans Telefon geht, ist auf Notfälle vorbereitet: In Abhängigkeit vom jeweiligen nationalen System für den Bevölkerungsschutz kommt der Notruf zumeist bei Feuerwehr, Rettungsdienst oder Polizei an. Die dortigen Mitarbeiter sind für die Notrufabfrage geschult und sprechen beispielsweise in Deutschland häufig auch Englisch; in Grenznähe auch die Sprache der Nachbarregion.

Absetzen eines Notrufs

Im Frankreich-Urlaub brennt es plötzlich in der Ferienwohnung; bei der Fahrt durch Estland kommt es zum Verkehrsunfall – Sie zücken Ihr Telefon, wählen den EU-weiten Notruf 112 und erreichen die Leitstelle von Feuerwehr, Rettungsdienst oder Polizei. Was sind nun die wichtigsten Informationen für den Menschen am anderen Ende der Leitung?

  • Was ist passiert? Abhängig davon, ob es sich um einen Unfall, ein Feuer oder eine sonstige technische Hilfeleistung handelt, werden unterschiedliche Fahrzeuge alarmiert – beim Müllcontainerbrand kommt die Feuerwehr mit einem Löschfahrzeug, beim Handtaschenraub die Polizei im Streifenwagen.
  • Wo ist es passiert? Hier ist nicht nur die möglichst genaue Straßenbezeichnung samt Hausnummer (wenn zutreffend) hilfreich, sondern auch der Ort, in dem der Notfall passiert ist. Häufig werden durch die Leitstellen große Gebiete bearbeitet, in dem es dann mehr als eine „Hauptstraße“ oder „Bahnhofsstraße“ gibt. Die Nennung des Ortes vermeidet, dass in mehreren Gemeinden Rettungskräfte alarmiert werden.
  • Wie viele Verletzte/betroffene Personen sind es? Vom einzelnen Fußgänger bis zum vollbesetzten Schulbus – abhängig von der Anzahl der gefährdeten Menschen werden unterschiedlich viele Rettungsmittel benötigt. Wenn die Leitstelle dies bereits beim Notruf erfährt, kann sie zielgerecht alarmieren.
  • Wer ruft an? Gerade, wenn eine Einsatzstelle beispielsweise beim außer Kontrolle geratenen Lagerfeuer im Wald schwer von außen zu finden ist, ist es für die Einsatzkräfte hilfreich, wenn die Leitstelle den Anrufer nochmals kontaktieren kann.
  • Warten auf Rückfragen? Aufregung und Anspannung sind normal – schließlich wählt man nicht jeden Tag den Notruf! Falls man nun in der Hektik eine wichtige Angabe vergessen hat, werden die routinierten Leitstellenmitarbeiter dies abfragen. Daher sollte man nie als erster auflegen, sondern warten, bis die Notrufstelle erklärt hat, dass sie alle Informationen hat.

Quelle: DFV-Presseberichte

Freiwillige Freuerwehr Wedel

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Am Schießstand 11

21717 Fredenbeck - Wedel

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Brandmeister Herr Pfeiffer

04149 1563

(info@ff-wedel.de)

 

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Diese Webseite wurde am 10. April 2018 Aktualisiert